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Demokraten sichern sich mindestens 54 Sitze im US-Senat

Die Demokraten werden im Januar voraussichtlich den US-Senat kontrollieren. Gleichzeitig bereiten sich die Ukraine, Russland und die USA auf Gespräche in Abu

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Heute geht es um die neue Mehrheit der Demokraten im US-Senat und um Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Abu Dhabi.

Wenn Sie mitlesen möchten, steht das ganze Gespräch mit Übersetzung und erklärten Vokabeln auf linguawire.com.

Demokraten übernehmen bald die Kontrolle über den Senat

Die Demokraten gewinnen die Kontrolle über den US-Senat.

Clara ist LinguaWires Korrespondentin für Politik und verfolgt die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten.

Hallo Felix. Nach den aktuellen Prognosen werden die Demokraten im Januar die Mehrheit im US-Senat übernehmen. Sie haben genug Sitze gewonnen, um mindestens 54 Sitze in der zweiten Kammer des Kongresses zu kontrollieren.

Wie konnten die Demokraten diese Mehrheit erreichen?

Sie gewannen mehrere Sitze, die vorher von Republikanern gehalten wurden. Dabei erzielten sie auch überraschende Erfolge in Staaten, die normalerweise eher republikanisch wählen. Außerdem verteidigten die Demokraten eigene Sitze, darunter in Michigan. Dort hielten sie ihren Sitz gegen den Republikaner Mike Rogers.

Die Partei hat ihre Mehrheit also schon sicher, obwohl noch nicht alle Ergebnisse feststehen?

Ja. Am Donnerstag waren noch zwei Senatswahlen offen. Nach den Prognosen haben die Demokraten trotzdem bereits genügend Sitze für die Kontrolle über den Senat. Besonders genau beobachten beide Parteien nun die Auszählung in Mississippi.

Wie ist der Stand in Mississippi?

Dort tritt die republikanische Amtsinhaberin Cindy Hyde-Smith gegen den Demokraten Scott Colom an. Am Freitagabend lag Colom nach dem bisherigen Stand mit rund 2.500 Stimmen vorn. Der Vorsprung ist aber klein, und es müssen noch weitere Stimmen geprüft werden.

Welche Stimmen fehlen noch?

Nach Angaben von Michael Watson, dem Wahlleiter des Bundesstaats Mississippi, gibt es etwa 3.600 noch nicht ausgezählte Briefwahlstimmen. Dazu kommt eine unbekannte Zahl vorläufiger Stimmzettel. Bei ihnen muss zunächst geklärt werden, ob die Wählerinnen und Wähler wahlberechtigt waren.

Wann könnte dort ein endgültiges Ergebnis vorliegen?

Für Briefwahlstimmen gilt eine Frist von fünf Werktagen. Die Bezirke haben außerdem bis zum 13. November Zeit, ihre Ergebnisse zu bestätigen. In diesem Zeitraum werden auch die vorläufigen Stimmzettel bearbeitet.

Kein Wunder, dass beide Seiten den Ablauf genau verfolgen. Was unternehmen sie?

Die Wahlkampforganisation der Demokraten für den Senat hat Anwälte und weitere Unterstützung nach Mississippi geschickt, um die Auszählung zu beobachten. Die republikanische Senatsorganisation und das Team von Hyde-Smith beantragten, dass alle Bezirke die vorläufigen Stimmzettel getrennt aufbewahren. Das Team von Colom nannte diesen Antrag einen verzweifelten Versuch. Seine Anwälte schrieben außerdem an die 82 Bezirke des Bundesstaats und forderten sie auf, die Wahlregeln einzuhalten.

Was bedeutet die demokratische Mehrheit nun für Präsident Trump?

Chuck Schumer, der bisherige demokratische Minderheitsführer im Senat, kündigte an, seine Partei werde Untersuchungen beginnen und vor Gericht ziehen, wenn Trump nach ihrer Ansicht gegen Gesetze oder gegen den Willen der Bevölkerung handle. Die genaue Zahl der Sitze kann sich noch verändern. Die Kontrolle der Demokraten über den Senat soll aber im Januar beginnen.

Danke, Clara.

Neue Gespräche über die Zukunft der Ukraine beginnen in Abu Dhabi

Die Ukraine, Russland und die USA wollen in Abu Dhabi wieder gemeinsam verhandeln.

Tom ist LinguaWires Korrespondent für Weltgeschehen und beobachtet die Diplomatie rund um den Krieg in der Ukraine.

Hallo Felix. Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA wollen am 10. und 11. November in Abu Dhabi zusammenkommen. Es wären die ersten Gespräche dieser drei Seiten seit Februar. Im Mittelpunkt sollen Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg stehen, für die Ukraine und für Russland.

Gibt es die Hoffnung, dass daraus später ein Treffen der Präsidenten entstehen könnte?

Kyrylo Budanov, der Leiter des ukrainischen Präsidialamts, äußerte vorsichtigen Optimismus. Er hält Fortschritte auf dem Weg zu einem späteren Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für möglich. Zugleich sagte Budanov, die Gespräche in Abu Dhabi würden nicht die letzten sein.

Warum sieht er trotz des Krieges eine Chance für Fortschritte?

Budanov sagte, diesmal hätten alle Seiten dieses Treffen gewollt. Für ihn ist das eine wichtige Voraussetzung. Budanov leitete früher den ukrainischen Militärgeheimdienst und steht seit Januar an der Spitze des Präsidialamts. In Abu Dhabi wird er Teil der ukrainischen Delegation sein.

Wer vertritt die einzelnen Seiten bei den Gesprächen?

Die ukrainische Delegation wird von Rustem Umerov geführt, dem wichtigsten Unterhändler der Ukraine. Für die USA werden die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet. Russland soll durch eine Delegation unter Leitung von Wladimir Medinski vertreten sein. Medinski ist ein Berater Putins und führte bereits bei früheren Verhandlungen das russische Team.

Welches Ziel nennen die USA für das Treffen?

Witkoff erklärte bei der Ankündigung, man wolle auf Fortschritten aus Gesprächen in Kiew, Oslo und St. Petersburg aufbauen. Ziel sei ein umfassendes und dauerhaftes Friedensabkommen, das langfristige Sicherheit für kommende Generationen schaffen solle.

Das klingt ambitioniert. Wie ist die Beziehung zwischen Washington und Kiew kurz vor dem Treffen?

Sie war in den vergangenen Wochen angespannt. Im Oktober erlaubte Präsident Trump Russland, zum ersten Mal seit 2022 wieder Diesel in die USA zu liefern. Außerdem beschränkte SpaceX den Zugang der Ukraine zu den Starshield-Satellitennetzen und zu einigen Luftverteidigungssystemen. Einige Wochen später wurde der Zugang wiederhergestellt. Budanov sagte, die Einschränkungen seien schlecht gewesen und hätten nicht passieren dürfen. Dass die Situation gelöst worden sei, gebe ihm aber Optimismus für die Zukunft.

Während Diplomaten über Sicherheit nach dem Krieg sprechen, ist die Lage für viele Menschen in der Ukraine weiter sehr schwer. Was ist diese Woche passiert?

Angriffe trafen Energieanlagen in zehn Regionen der Ukraine. Nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums waren Hunderttausende Haushalte ohne Strom. In großen Teilen von Kiew fiel zudem die Wasserversorgung für mehr als 16 Stunden aus. Die Gespräche beginnen also in einer Zeit, in der der Krieg das tägliche Leben vieler Menschen weiterhin unmittelbar belastet.

Danke, Tom.

Teil eins: Wörter zum Thema Friedensgespräche.

die Delegation.

Eine Delegation ist eine Gruppe, die ein Land oder eine Organisation vertritt. In der Geschichte heißt es: „Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA wollen am 10. und 11. November in Abu Dhabi zusammenkommen.“

Die Delegation spricht mit beiden Seiten.

die Sicherheitsgarantie.

Eine Sicherheitsgarantie ist die Zusage, ein Land zu schützen. In der Geschichte heißt es: „Im Mittelpunkt sollen Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg stehen, für die Ukraine und für Russland.“

Das Land fordert Sicherheitsgarantien nach dem Krieg.

das Friedensabkommen.

Ein Friedensabkommen ist eine Vereinbarung, die einen Krieg beenden soll. In der Geschichte heißt es: „Ziel sei ein umfassendes und dauerhaftes Friedensabkommen, das langfristige Sicherheit für kommende Generationen schaffen solle.“

Ein Friedensabkommen kann den Krieg beenden.

Teil zwei: die Grammatik.

Indirekte Rede: „Budanov sagte, diesmal hätten alle Seiten dieses Treffen gewollt.“

Nach „sagte“ berichtet „hätten ... gewollt“ Budanovs Aussage indirekt. Der Konjunktiv zeigt: Das ist seine Aussage, nicht eine direkte Aussage des Sprechers.

In der Geschichte: „Budanov sagte, diesmal hätten alle Seiten dieses Treffen gewollt.“

Die Sprecherin sagte, die Delegation habe das Abkommen geprüft.

Sprich nach: Budanov sagte, diesmal hätten alle Seiten dieses Treffen gewollt.

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