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Die Gespräche zwischen Iran und den USA kommen nicht voran, während Angriffe auf Schiffe die Lage im Golf verschärfen. Bei den US-Zwischenwahlen versuchen die
A current German news story adapted for language learners at B1, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.
Willkommen bei LinguaWire.
Heute geht es um die festgefahrenen Friedensgespräche zwischen Iran und den USA sowie um den Kampf um die Mehrheit im amerikanischen Senat.
Wenn Sie mitlesen möchten, steht das ganze Gespräch mit Übersetzung und erklärten Vokabeln auf linguawire.com.
Unsere erste Geschichte: Iran hält die amerikanische Antwort auf einen Friedensvorschlag nicht für überzeugend.
Ava ist LinguaWires Korrespondentin für Sicherheit und verfolgt den Konflikt. Ava, wie ist die Lage?
Hallo Felix. Eine hochrangige iranische Persönlichkeit hat Zweifel daran geäußert, dass die diplomatischen Bemühungen zwischen Iran und den USA zu einem Friedensabkommen führen können. Sie bezeichnete die Antwort der Regierung von Präsident Donald Trump auf den jüngsten Vorschlag als nicht überzeugend.
Woran scheinen die Verhandlungen derzeit zu scheitern?
Iran stellt Bedingungen für eine Einigung. Nach iranischer Darstellung müssen die Kämpfe an allen Fronten im Nahen Osten enden. Erst dann könne die Straße von Hormus wieder geöffnet werden.
Das verbindet die Gespräche also direkt mit der Sicherheit auf einem wichtigen Seeweg. Wie reagiert Präsident Trump?
Trump sagte am Abend vor den US-Wahlen, ein Abkommen mit Iran könne weiterhin zustande kommen. Er erklärte, Teheran wolle so schnell wie möglich eine Einigung. Gleichzeitig haben neue US-Angriffe die Spannungen weiter erhöht.
Und diese Spannungen sind offenbar auch für Schiffe in der Region spürbar. Was ist dort passiert?
Am Dienstag trafen zwei unbekannte Projektile einen Tanker vor der Nordostküste Omans. Die britische Behörde UKMTO, die Informationen über die Sicherheit im Schiffsverkehr sammelt, erhielt den Bericht vom Sicherheitsbeauftragten des Tankers. Demnach wurde der Maschinenraum getroffen.
Weiß man, wer den Tanker betrieb oder wer ihn angegriffen hat?
Nein. Es ist nicht bekannt, wer den Tanker betrieb, woher er kam oder wohin er unterwegs war. Auch wer die Projektile abgefeuert hat, ist unklar. Nach Angaben der britischen Behörde gab es zunächst keine Verletzten und keine Schäden für die Umwelt.
War das ein einzelner Zwischenfall?
Nein. Schon am Sonntag wurde ein weiteres Schiff nahe derselben Gegend von einem unbekannten Projektil getroffen. Die britische Behörde rät Schiffen deshalb, besonders vorsichtig zu fahren und verdächtige Aktivitäten zu melden. Die Behörden untersuchen die Vorfälle.
Gibt es trotz der schwierigen Lage noch Vermittlungsversuche?
Ja. Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty hat mit seinem iranischen Kollegen telefoniert. Er forderte Iran zu Zurückhaltung, Diplomatie und mehr Flexibilität in den Verhandlungen auf. Ägypten versucht, zwischen den Seiten zu vermitteln. Entscheidend wird nun sein, ob die Gespräche wieder in Gang kommen und ob die Lage im Golf sicherer wird.
Danke, Ava.
Unsere zweite Geschichte: Bei den US-Zwischenwahlen steht die Mehrheit im Senat auf dem Spiel.
Niklas ist LinguaWires Korrespondent für Politik und verfolgt die Senatswahlen. Niklas, wie war die Ausgangslage?
Hallo Felix. Vor der Wahl hatten die Republikaner im Senat eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Die Demokraten brauchen netto vier zusätzliche Sitze, um die Kontrolle über die Kammer zurückzugewinnen.
Die ersten Ergebnisse sind deshalb besonders wichtig. Was zeichnet sich bisher ab?
In North Carolina hat der frühere Gouverneur Roy Cooper die Senatswahl gewonnen, wie Prognosen zeigen. Der Demokrat setzte sich gegen Michael Whatley durch, den früheren Vorsitzenden des Republikanischen Nationalkomitees. Damit haben die Demokraten ihren ersten zusätzlichen Sitz an diesem Abend gewonnen.
Und wie sehen die Ergebnisse in anderen wichtigen Bundesstaaten aus?
In Georgia wurde der demokratische Senator Jon Ossoff wiedergewählt. Er gewann laut Prognose gegen den republikanischen Abgeordneten Mike Collins. In New Hampshire setzte sich der demokratische Abgeordnete Chris Pappas gegen den früheren republikanischen Senator John Sununu durch. Pappas wird der ausscheidenden demokratischen Senatorin Jeanne Shaheen folgen, die nicht erneut kandidiert.
Wo bleibt der Ausgang noch besonders offen?
In Ohio liegt der Demokrat Sherrod Brown vorn, wie die Auswertung der Quelle zeigt. Brown war früher Senator und kandidiert gegen den republikanischen Amtsinhaber Jon Husted. Außerdem gibt es in Alaska, Kansas, South Carolina und Texas engere Rennen als erwartet.
Konnten die Republikaner auch einen umkämpften Sitz verteidigen?
Ja. Die republikanische Senatorin Ashley Moody gewann in Florida ein knappes Rennen gegen Angie Nixon. Nixon ist demokratische Abgeordnete im Parlament des Bundesstaates Florida.
Warum ist die Senatsmehrheit für Präsident Trump so wichtig?
In den vergangenen zwei Jahren kontrollierte seine Republikanische Partei beide Kammern des Kongresses. Das erlaubte Trump, seine politische Agenda weitgehend ohne starke Kontrolle durch die andere Partei zu verfolgen. Wenn die Demokraten den Senat übernehmen, würde sich dieses Machtverhältnis ändern.
Wie groß ist der Einsatz in diesem Wahlkampf?
Nach Angaben der Analysefirma AdImpact wurden mehr als 3,4 Milliarden Dollar für Fernseh- und Onlinewerbung in Senatsrennen ausgegeben. Das ist der teuerste Wahlzyklus dieser Art bisher. In mehreren möglichen Zielstaaten der Demokraten kritisierte außerdem mehr als die Hälfte der Befragten Trumps Arbeit. Die weiteren Ergebnisse werden zeigen, ob die Republikaner ihre Mehrheit behalten.
Danke, Niklas.
Der Tanker.
Ein Tanker ist ein großes Schiff für Öl oder andere Flüssigkeiten. In der Geschichte heißt es: „Am Dienstag trafen zwei unbekannte Projektile einen Tanker vor der Nordostküste Omans.“
Der Tanker bringt Öl in einen anderen Hafen.
Das Projektil.
Ein Projektil ist ein Gegenstand, den man als Waffe abschießt. In der Geschichte heißt es: „Am Dienstag trafen zwei unbekannte Projektile einen Tanker vor der Nordostküste Omans.“
Die Polizei fand ein Projektil auf der Straße.
Der Maschinenraum.
Der Maschinenraum ist der Raum mit den Motoren eines Schiffs. In der Geschichte heißt es: „Demnach wurde der Maschinenraum getroffen.“
Im Maschinenraum arbeitet ein Techniker.
Teil zwei: die Grammatik.
Der Konditionalsatz mit wenn und würde: „Wenn die Demokraten den Senat übernehmen, würde sich dieses Machtverhältnis ändern.“
Mit „wenn“ nennen wir eine Bedingung. „Würde“ plus Infinitiv zeigt die mögliche Folge.
In der Geschichte hören wir noch einmal: „Wenn die Demokraten den Senat übernehmen, würde sich dieses Machtverhältnis ändern.“
Wenn es morgen regnet, würde ich zu Hause bleiben.
Sprich nach: Wenn die Demokraten den Senat übernehmen, würde sich dieses Machtverhältnis ändern.
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