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Demokraten führen mit 52 zu 45 Prozent – Trumps Ablehnung erreicht 60 Prozent

Die UN beendet ihre Friedensmission in der Westsahara, während die Kämpfe wieder eskalieren könnten. In den USA zeigt eine Umfrage einen Vorteil für die Demok

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Heute geht es um das Ende einer UN-Friedensmission in der Westsahara und um eine Umfrage vor den Zwischenwahlen in den USA.

Alles, was wir heute sagen, können Sie auf linguawire.com nachlesen, mit Übersetzung und erklärten Wörtern.

UN-Mission in der Westsahara endet – Sorge vor neuen Kämpfen

Unsere erste Geschichte: Die UN-Friedensmission in der Westsahara ist ausgelaufen.

Emma ist LinguaWires Korrespondentin für Weltgeschehen und erklärt, warum die Vereinten Nationen jetzt vor einer Eskalation warnen.

Hallo Felix. Die Mission hieß MINURSO. Die Vereinten Nationen hatten sie 1991 eingerichtet, um einen Waffenstillstand zu überwachen und ein Referendum über die Zukunft der Westsahara vorzubereiten. Nun ist ihr Mandat ausgelaufen, weil der UN-Sicherheitsrat es nicht verlängert hat.

Was geschieht jetzt mit der Mission vor Ort?

Am 1. November begann die Abwicklungsphase. Ausrüstung und anderes Material werden in die Länder zurückgebracht, die Soldaten für die Mission zur Verfügung gestellt hatten. Die eigentlichen Friedenseinsätze von MINURSO sind damit beendet.

Warum ist das Ende der Mission aus Sicht der UN so gefährlich?

UN-Generalsekretär António Guterres ist über die Sicherheitslage im gesamten Gebiet besorgt. Er warnt davor, dass die Kämpfe eskalieren könnten. Deshalb fordert er alle Beteiligten zu größter Zurückhaltung auf. Sie sollten nichts tun, was die Spannungen weiter erhöht oder die Stabilität in der Region gefährdet.

Worum geht es in diesem Konflikt eigentlich?

Die Westsahara ist ein Wüstengebiet im Nordwesten Afrikas, ungefähr so groß wie Großbritannien. Spanien zog sich 1975 aus der Region zurück. Seitdem betrachtet Marokko die Westsahara als eigenes Staatsgebiet. Die Polisario-Front dagegen setzt sich für die indigenen Sahrauis ein und will einen unabhängigen Staat, die Sahrauische Republik. Algerien unterstützt die Polisario-Front.

Die zentrale Frage ist also weiter, welche Zukunft die Westsahara haben soll.

Genau. Im Sicherheitsrat gab es am Freitag noch einen Versuch, die Mission für ein weiteres Jahr zu verlängern. Die USA schlugen eine Resolution vor, die das Recht auf Selbstbestimmung unterstützen sollte. Ihr Entwurf hätte aber das Wort Referendum aus dem Namen der Mission gestrichen. Außerdem sollte nur noch Marokkos Vorschlag für eine Autonomie der Westsahara die Grundlage für weitere Gespräche sein.

Wie reagierten die Mitglieder des Sicherheitsrats auf diesen Vorschlag?

Elf der 15 Mitglieder unterstützten ihn, darunter Frankreich und Großbritannien. Russland legte jedoch sein Veto ein. Danach scheiterte auch ein russischer Gegenentwurf. So endete das Mandat von MINURSO ohne eine neue Vereinbarung.

Und wie bewerten Marokko und Algerien diese Entscheidung?

Der Königspalast in Marokko sprach von einer wichtigen Entwicklung, weil die Frage der Westsahara damit weniger im Sicherheitsrat behandelt werde. Algeriens Außenministerium bedauerte die Nichtverlängerung dagegen sehr. Es warf den USA vor, Marokkos Position zu stark zu unterstützen. Guterres sagt, die UN sei trotz des Endes der Mission bereit, Gespräche für eine friedliche Lösung weiter zu unterstützen.

Danke, Emma.

Umfrage zeigt Vorteil für Demokraten vor US-Zwischenwahlen

Unsere zweite Geschichte: Eine neue Umfrage zeigt einen Vorteil für die Demokraten vor den Zwischenwahlen in den USA.

Jonas ist LinguaWires Korrespondent für Politik und berichtet über die Stimmung kurz vor der Wahl.

Hallo Felix. In der landesweiten Umfrage bevorzugen 52 Prozent der registrierten Wählerinnen und Wähler einen Kongress unter demokratischer Kontrolle. 45 Prozent wollen, dass die Republikaner den Kongress kontrollieren. Damit liegen die Demokraten sieben Prozentpunkte vorn.

Hat sich dieser Vorsprung in den vergangenen Wochen verändert?

Ja. Im Vergleich zur Umfrage vom vergangenen Monat ist der Vorsprung um zwei Punkte größer geworden. Besonders deutlich ist er bei unabhängigen Wählerinnen und Wählern. Dort liegen die Demokraten 21 Punkte vor den Republikanern.

Trotzdem kann die Wahl noch eng werden.

Das kann sie. Die Umfrage wurde vom 28. bis zum 30. Oktober durchgeführt, und drei Prozent der Befragten waren noch unentschlossen. In einigen Rennen um Sitze im Repräsentantenhaus und im Senat liegen die Kandidaten fast gleichauf. Dort können die letzten unentschlossenen Stimmen entscheidend sein.

Welche Rolle spielt Präsident Donald Trump bei dieser Stimmung?

Seine Werte sind ein großes Problem für die Republikaner. 60 Prozent der Befragten beurteilen seine Arbeit negativ. Das ist der höchste Wert der Umfrage während seiner beiden Amtszeiten. Seine Zustimmung liegt bei 40 Prozent.

Was beschäftigt viele Wählerinnen und Wähler besonders?

Vor allem die Wirtschaft. Etwa drei von vier Befragten sind mit der wirtschaftlichen Lage unzufrieden. Trump hatte bei seiner Wahl für eine zweite Amtszeit 2024 versprochen, die Preise zu senken und die wirtschaftlichen Bedingungen seiner ersten Amtszeit wiederherzustellen.

Offenbar wünschen sich viele Menschen einen anderen Kurs.

Fast zwei Drittel wollen eine Veränderung gegenüber dem Kurs, den Trump eingeschlagen hat. Die Hälfte der Befragten wünscht sich sogar sehr große Veränderungen. Außerdem sind erstmals seit 30 Jahren mehr Menschen mit ihrer eigenen finanziellen Lage unzufrieden als zufrieden: 51 Prozent gegenüber 49 Prozent.

Das klingt nach guten Voraussetzungen für die Demokraten.

Die Umfrage zeichnet ein gemischtes Bild. Bei wichtigen politischen Themen geben die Befragten den Republikanern und den Demokraten ungefähr gleich gute Bewertungen. Auch die Demokratische Partei selbst ist weiterhin sehr unbeliebt. Republikanische Wähler in Bezirken, die von Republikanern gehalten werden, und in Bundesstaaten, die Trump 2024 gewann, bleiben ihrer Partei treu.

Worauf kommt es bei der Wahl am Dienstag nun besonders an?

Die Republikaner haben derzeit knappe Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses, also im Repräsentantenhaus und im Senat. Die Umfrage gibt den Demokraten einen Vorteil, doch über die Kontrolle des Kongresses entscheiden vor allem die engen Rennen in diesen republikanisch geprägten Regionen.

Danke, Jonas.

Teil eins: Wörter zum Konflikt.

der Waffenstillstand.

Eine Vereinbarung, dass nicht gekämpft wird; in der Geschichte: „Die Vereinten Nationen hatten sie 1991 eingerichtet, um einen Waffenstillstand zu überwachen und ein Referendum über die Zukunft der Westsahara vorzubereiten.“

Nach langen Gesprächen vereinbarten die beiden Seiten einen Waffenstillstand.

die Zurückhaltung.

Vorsichtiges Verhalten, um eine Situation nicht schlimmer zu machen; in der Geschichte: „Deshalb fordert er alle Beteiligten zu größter Zurückhaltung auf.“

In einer Krise ist Zurückhaltung oft wichtig.

die Vereinbarung.

Eine Abmachung zwischen mehreren Seiten; in der Geschichte: „So endete das Mandat von MINURSO ohne eine neue Vereinbarung.“

Die Parteien suchen eine Vereinbarung für die Zukunft.

Teil zwei: die Grammatik.

„Sie sollten nichts tun, was die Spannungen weiter erhöht oder die Stabilität in der Region gefährdet.“ – Relativsätze mit was.

Mit „was“ beziehen wir uns hier auf „nichts“ und fügen eine genauere Information hinzu. Die Verben stehen am Ende des Nebensatzes.

Noch einmal: „Sie sollten nichts tun, was die Spannungen weiter erhöht oder die Stabilität in der Region gefährdet.“

Ich suche etwas, was mir bei der Arbeit hilft.

Sprich nach: Sie sollten nichts tun, was die Spannungen weiter erhöht oder die Stabilität in der Region gefährdet.

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