LINGUAWIRE
Spanien bindet Trainer Luis de la Fuente bis 2032. In Syrien sorgen stark steigende Spritpreise für Proteste und Blockaden.
A current German news story adapted for language learners at B1, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.
Willkommen bei LinguaWire Deutsch B1.
Heute haben wir zwei Geschichten: De la Fuente bis 2032 und Syriens teurer Diesel.
Damit Sie diese Folge besser verstehen, finden Sie Transkripte, englische Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.
Spanien bindet seinen Erfolgscoach noch länger an die Nationalmannschaft.
Jetzt sprechen wir mit Leander, dem LinguaWire-Korrespondenten für den Sport.
Danke, Felix. Es geht um Luis de la Fuente und um einen Vertrag.
Der soll jetzt bis 2032 laufen.
Das ist eine ziemlich klare Ansage. Sein alter Vertrag wäre schon 2028 ausgelaufen, richtig?
Genau. Der spanische Verband hat sich mit de la Fuente auf eine Verlängerung geeinigt.
Damit bleibt er deutlich länger im Amt als zuerst geplant.
Und das kommt nicht aus dem Nichts. Seine Bilanz wirkt ja sehr stabil.
Ja, und genau das ist der Kern.
Seit Ende 2022 ist er Trainer der A-Nationalmannschaft.
Seitdem hat Spanien in 41 Pflichtspielen nur zweimal verloren.
Und das Team hat drei Titel geholt.
Drei Titel sind natürlich ein starkes Signal. Welche Rolle spielt dabei die WM 2030?
Eine sehr große.
Spanien will die Weltmeisterschaft 2030 mit ausrichten, zusammen mit Portugal und Marokko.
Für de la Fuente heißt das: Er soll das Team auch durch diese Heim-WM führen.
Also nicht nur ein Vertrag auf dem Papier, sondern eine klare sportliche Entscheidung.
Genau.
Der Verbandspräsident Rafael Louzán hat gesagt, die Ergebnisse sprächen für sich.
Er meinte auch, die Öffentlichkeit möge und bewundere de la Fuente.
Und finanziell gibt es offenbar auch Bewegung?
Ja. Louzán sagte, er habe die Verlängerung auch angeboten.
De la Fuente war nicht unter den zehn Bestbezahlten.
Jetzt soll sich das ändern, also auch beim Geld.
Ja, so klingt es.
Das klingt nach einem Signal des Vertrauens.
Und auch nach einem Versuch, Ruhe zu schaffen.
So kann man es sehen.
Der Verband will offenbar Stabilität.
Spanien war 2022 früh bei der WM ausgeschieden.
Mit de la Fuente hat sich die Lage danach klar verbessert.
Danke, Leander.
Gern, Felix.
Danke, Leander.
In Syrien sorgen neue Spritpreise für Wut und neue Blockaden.
Jetzt sprechen wir mit Mila, der LinguaWire-Korrespondentin für die Wirtschaft.
Danke, Felix. Die Regierung hat die Preise für Diesel und Benzin stark angehoben.
Viele Menschen reagieren sofort.
Wie stark ist dieser Sprung genau?
Laut dem Bericht ist Diesel über Nacht um 40 Prozent teurer geworden.
Benzin um 28 Prozent.
Das kam am Sonntag um Mitternacht.
Am Montag war die Wut schon auf der Straße.
Das ist für viele Familien ein harter Schlag. Warum trifft das so schnell den Alltag?
Weil Kraftstoff in Syrien fast alles teurer macht.
Wenn Transport mehr kostet, steigen oft auch die Preise für Essen.
Und die UN schätzt, dass fast 90 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze leben.
Also wird aus einem Sprung beim Sprit sehr schnell ein Problem beim Einkaufen.
Genau.
Deshalb gab es Proteste in mehreren Orten.
Von Aleppo und Idlib im Norden bis Hama und Deraa im Süden.
Menschen haben Reifen angezündet.
Sie haben wichtige Straßen blockiert.
Auch eine Hauptstraße zwischen Damaskus und Aleppo war betroffen, oder?
Ja. Und im Nordosten haben Demonstrierende die M4 bei Tal Tamr blockiert.
Dort standen Hunderte Tanklaster fest.
Die Straße wurde nicht freigegeben.
Das zeigt, wie eng Protest und Versorgung miteinander verbunden sind.
Absolut.
Gleichzeitig wächst ein Schwarzmarkt für Diesel.
Sicherheitskräfte greifen jetzt Tanklaster ab.
Sie fahren zu nicht erlaubten Raffinerien.
Also mehr Preisdruck, mehr Protest und auch mehr illegale Wege.
Das klingt nach einer sehr angespannten Lage.
Ja.
Und der Bericht sagt auch: Die Erhöhungen kommen nicht zum ersten Mal.
Seit Februar ist Benzin mit 95 Oktan um etwa 86 Prozent gestiegen.
Diesel hat sich sogar mehr als verdoppelt.
Das ist enorm. Und die Menschen warten offenbar weiter auf spürbare Verbesserungen.
Genau.
Die neue Regierung versucht zwar, die Wirtschaft zu stabilisieren.
Sie will viele Sanktionen loswerden.
Aber für viele Syrerinnen und Syrer geht das zu langsam.
Danke, Mila.
Gern, Felix.
Schauen wir kurz auf drei Wörter aus der zweiten Geschichte.
teurer
Das bedeutet: mehr Geld kosten als vorher. In der Geschichte wurde es für den Diesel benutzt: „über Nacht um 40 Prozent teurer geworden“. Ein neuer Satz: „Im Winter wird Strom oft teurer.“
Das Brot wird heute teurer.
blockieren
Das bedeutet: eine Straße, einen Weg oder den Verkehr stoppen, sodass nichts mehr durchkommt. In der Geschichte hieß es über die gesperrten Straßen: „Sie blockierten wichtige Straßen.“ Neuer Satz: „Die Autos blockieren den Eingang.“
Sie blockieren die Straße.
stark
Das bedeutet: kräftig oder in hohem Maß. In der Geschichte hörten Sie es in „stark angehoben“. Ein neuer Satz: „Der Wind ist heute stark.“
Der Wind ist stark.
Die Preise für Diesel und Benzin stark angehoben
Das Perfekt mit haben benutzt man oft für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit. Es bildet sich mit haben und dem Partizip II; das Partizip steht meist am Satzende.
ich habe angehoben
du hast angehoben
er/sie/es hat angehoben
wir haben angehoben
ihr habt angehoben
sie haben angehoben
„Die Regierung hat die Preise für Diesel und Benzin stark angehoben.“
„Er hat den Plan gestern klar erklärt.“
Sprich nach: hat angehoben
German news for learners · German podcast · German Coursebook · German level test · Today's episodes · How it works · Podcast and video · Programme · News · Coursebook · Level check · For students and exams · Weekly crossword · Enrol