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US-Demokraten gewinnen beide Kammern: Mehr Unsicherheit für die Märkte

Die US-Zwischenwahlen schwächen Trumps Macht und können Märkte, Preise und Wachstum beeinflussen. Gleichzeitig nutzten Hacker bekannte Webseiten und Sicherhei

A current German news story adapted for language learners at A2, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.

Willkommen bei LinguaWire.

Heute geht es um die Folgen der US-Zwischenwahlen und Angriffe auf Smartphones.

Alles, was wir heute sagen, können Sie auf linguawire.com nachlesen, mit Übersetzung und erklärten Wörtern.

Weniger Macht für Trump, mehr Unsicherheit für die Wirtschaft

Nach den US-Zwischenwahlen geht es jetzt um Folgen für die Weltwirtschaft.

Niklas ist unser LinguaWire-Korrespondent für Wirtschaft und verfolgt die Entwicklung.

Hallo Felix. Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen klar gewonnen. Sie kontrollieren jetzt das Repräsentantenhaus und den Senat.

Was bedeutet dieses Ergebnis für Präsident Donald Trump?

Trump bleibt Präsident, aber seine Macht in der Innenpolitik ist schwächer. Für seine letzten zwei Amtsjahre erwarten Analysten deshalb eine unruhige und schwer planbare Zeit.

Warum ist das auch für die Wirtschaft außerhalb der USA wichtig?

Die Folgen können viele Bereiche treffen: Aktienmärkte, Wirtschaftswachstum, Inflation und die Kosten für staatliche Kredite. Auch der Lebensstandard vieler Menschen kann betroffen sein.

Wie reagierten die Finanzmärkte zuerst auf das Wahlergebnis?

In Asien fielen die Kurse zunächst. Später stiegen sie wieder. Anleger mögen politische Unsicherheit normalerweise nicht.

Warum wurden die Anleger später wieder ruhiger?

Trump akzeptierte seine Niederlage. Er sagte auch, der Krieg im Iran habe das Ergebnis beeinflusst. Viele Anleger sahen die Anerkennung des Ergebnisses als positives Zeichen.

Trump hat aber auch von einem Veto gesprochen. Was meint er damit?

Er sagte, er werde „Mr Veto“ sein. Mit einem Veto kann ein Präsident ein Gesetz ablehnen. Das kann in den nächsten zwei Jahren zu mehr Streit mit dem Kongress führen.

Ein Ökonom sieht im Wahlergebnis trotzdem etwas Positives?

Ja. Holger Schmieding ist Chefökonom der Bank Berenberg. Er sagte, die Wähler hätten Trump und seine Nähe zu einem Kapitalismus für Freunde und Unterstützer abgelehnt. Das zeige: Die Kontrollen zwischen den Institutionen in den USA funktionieren.

Welche Themen bleiben für Märkte und Wachstum besonders wichtig?

Sehr wichtig sind der Krieg im Nahen Osten und die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Händler erwarten strengere Regeln der Demokraten für KI und für neue Rechenzentren.

Das könnte also auch die Kurse von KI-Unternehmen beeinflussen.

Ja. KI war ein wichtiger Grund für steigende Aktienkurse. Außerdem fürchten einige Beobachter, Trump könnte außenpolitisch härter handeln, weil er im Inland weniger Einfluss hat. Das könnte den Krieg im Iran verschärfen.

Für viele Menschen waren aber vor allem die hohen Preise wichtig.

Genau. Die Inflation in den USA stieg auf 3,7 Prozent. Im August erreichten die Dieselpreise ein Rekordhoch. Auch die chaotische Zollpolitik belastete kleine Unternehmen stark.

Welche Rolle spielt der Krieg im Iran bei diesen Preisen?

Nach der US-israelischen Invasion im Iran wurde die Straße von Hormus geschlossen. Diese Meerenge ist eine wichtige Route für Öl. Die Energiepreise stiegen stark, und der Druck auf Preise weltweit nahm wieder zu.

Gab es nach der Wahl schon eine Bewegung beim Ölpreis?

Am Mittwoch fiel der Ölpreis zeitweise um bis zu neun Prozent. Er lag wieder unter 100 Dollar pro Barrel, zum ersten Mal seit einem Monat. Anleger hoffen jetzt auf einen diplomatischen Fortschritt im Iran.

Danke, Niklas.

Gefälschte Webseiten greifen iPhones und Android-Handys an

Jetzt geht es um Hackerangriffe auf iPhones und Android-Smartphones.

Ava ist unsere LinguaWire-Korrespondentin für Technik und hat zu den Angriffen recherchiert.

Hallo Felix. Forscher berichten von Angriffen auf Besucher verschiedener Internetseiten. Die Angreifer nutzten Sicherheitslücken in iOS und Android, für die es schon Updates gab.

Wie begann ein solcher Angriff?

Menschen mussten nur eine der betroffenen Seiten besuchen. Die Angreifer fügten dann JavaScript in den Datenverkehr ein. JavaScript ist ein Code, den Webseiten nutzen können.

Was machte dieser Code auf dem Smartphone?

Er prüfte zuerst, welches Gerät die Person nutzte. Danach versuchten die Angreifer, einen passenden Angriff für iPhone oder Android zu senden.

Welche Daten wollten sie damit bekommen?

Sie versuchten, Cookies aus dem Browser zu stehlen. Cookies sind gespeicherte Browserdaten. In einigen Fällen wollten sie auch WLAN-Passwörter und alle Daten des Smartphones bekommen.

Wer steckt nach Einschätzung der Forscher hinter den Angriffen?

Die Forscher vermuten mit mittlerer bis hoher Sicherheit den russischen Auslandsgeheimdienst. Sie sagen also nicht, dass die Verbindung sicher bewiesen ist.

Welche Menschen könnten das Ziel gewesen sein?

Die Angreifer hatten möglicherweise Besucher von Hunderten Internetseiten im Blick. Viele Seiten hatten Verbindungen zum russischen Krieg gegen die Ukraine. Die Forscher vermuten diplomatische Ziele.

Gab es auch eine bekannte Seite unter den Beispielen?

Ja. Ein Beispiel war america250.org. Die echte Seite gehört zu einer parteiunabhängigen Gruppe aus Politikern, Wirtschaftsvertretern und mindestens einem früheren Mitglied der Trump-Regierung.

Wie nutzten die Angreifer den Namen dieser Seite?

Sie registrierten die ähnliche Adresse america250.holiday. Diese falsche Seite leitete Inhalte von der echten Seite weiter, fügte ihnen aber schädliches JavaScript hinzu.

Für Besucher konnte die Seite also wie die echte Seite aussehen.

Ja. Forscher der Sicherheitsfirma Sekoia vermuten, dass die Angreifer die Feier zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit bewusst auswählten. Sie könnte als Anlass für gefälschte Einladungen dienen.

Gab es noch ein weiteres Beispiel für diese Methode?

Ja. Die Adresse theowo.club leitete Inhalte von der Webseite des Luxushotels Raffles London OWO weiter. Das Hotel liegt nahe wichtiger britischer Regierungsstellen, darunter das Verteidigungsministerium und die Downing Street 10.

Was zeigt diese Angriffswelle insgesamt?

Sie zeigt, wie Angreifer bekannte Namen und scheinbar normale Webseiten nutzen können. Die Forscher sehen Hinweise auf eine größere Kampagne. Wie viele Seiten tatsächlich betroffen waren, ist aber weiter offen.

Danke, Ava.

Teil eins: Wörter zum Thema Cyberangriffe.

die Sicherheitslücke.

Eine Sicherheitslücke ist ein Fehler, den Angreifer nutzen können; in der Geschichte heißt es: „Die Angreifer nutzten Sicherheitslücken in iOS und Android, für die es schon Updates gab.“

Ein Update schließt oft eine Sicherheitslücke.

der Datenverkehr.

Datenverkehr bedeutet: Daten, die über das Internet gesendet werden; in der Geschichte heißt es: „Die Angreifer fügten dann JavaScript in den Datenverkehr ein.“

Beim Online-Banking ist der Datenverkehr verschlüsselt.

das Passwort.

Ein Passwort schützt den Zugang zu einem Konto; in der Geschichte heißt es: „In einigen Fällen wollten sie auch WLAN-Passwörter und alle Daten des Smartphones bekommen.“

Ich ändere mein Passwort regelmäßig.

Teil zwei: die Grammatik.

Das Dativpronomen „ihnen“: „Diese falsche Seite leitete Inhalte von der echten Seite weiter, fügte ihnen aber schädliches JavaScript hinzu.“

„Ihnen“ ersetzt hier „den Inhalten“ und bedeutet: zu den Inhalten.

Wir hören den Satz noch einmal in der Geschichte: „Diese falsche Seite leitete Inhalte von der echten Seite weiter, fügte ihnen aber schädliches JavaScript hinzu.“

Die Lehrerin gibt den Kindern die Bücher und erklärt ihnen die Aufgabe.

Sprich nach: Diese falsche Seite leitete Inhalte von der echten Seite weiter, fügte ihnen aber schädliches JavaScript hinzu.

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