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Why Iran's Nuclear Chief Could Not Attend the Vienna Meeting

Finnland schließt sich Frankreichs Atomschutz an. Außerdem wird die Reise des iranischen Atomchefs nach Wien gestoppt.

A current German news story adapted for language learners at A2, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.

Willkommen bei LinguaWire Deutsch A2.

Heute haben wir zwei Geschichten: Wien mit Iran und Finnland mit Frankreich.

Damit Sie die Folge besser verstehen: Transkripte, Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.

Iranischer Atomchef darf nicht nach Wien reisen

Die Reise des iranischen Atomchefs nach Wien ist gestoppt worden.

Jetzt sprechen wir mit Jonas, dem LinguaWire-Korrespondenten für das Weltgeschehen.

Danke, Felix. Ja, es geht um Mohammad Eslami.

Er sollte diese Woche zu einer großen IAEA-Konferenz nach Wien reisen.

Aber die Reise ist nicht zustande gekommen.

Die USA haben ihm die Teilnahme an der Konferenz verweigert.

Danach hat Österreich sein Visum wieder zurückgenommen.

Darum musste die Delegation die Reise absagen.

Das ist ein harter Schritt.

Warum konnte Eslami überhaupt nicht fahren?

Weil der UN-Sicherheitsrat einen Reisebann für ihn hat.

Dieser Bann gehört zu einem alten Sanktionsrahmen.

Er ist wieder aktiv.

Die Staaten sollen bestimmte iranische Beamte nicht einreisen lassen.

Oder durchreisen lassen.

Also geht es nicht nur um eine einzelne Visafrage.

Es gibt auch einen größeren Streit über die Regeln.

Genau. Iran sagt, das Visum sei zuerst genehmigt gewesen.

Dann sei die Entscheidung ein Eingriff in Irans Rechte als Mitgliedsstaat.

Der iranische Botschafter bei der IAEA sagte auch, die Verweigerung schade der vollständigen Teilnahme.

Das klingt nach viel Ärger auf diplomatischer Ebene.

Wer macht diesen Fall jetzt besonders politisch?

Iran macht vor allem die USA verantwortlich.

Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, Washington habe Österreich unter Druck gesetzt.

Auch Russland sieht den Fall als Teil eines abgestimmten Versuchs.

Iranische Beamte sollten so gestoppt werden.

Das ist also mehr als nur ein einzelner Termin in Wien.

Was bedeutet das für die Konferenz selbst?

Die Konferenz läuft fünf Tage.

Eslami hätte dort sprechen sollen.

Für Iran ist das wichtig.

Die IAEA in Wien ist sehr sichtbar.

Jetzt muss die Delegation ohne ihn auskommen.

Das ist für Teheran ein klarer Rückschlag.

Danke, Jonas.

Finnland schließt sich Frankreichs Atomschutz an

Finnland schließt sich Frankreichs Atomschutz enger an.

Jetzt sprechen wir mit Mila, der LinguaWire-Korrespondentin für das Weltgeschehen.

Danke, Felix. Ja, Finnland hat eine neue Sicherheitsvereinbarung mit Frankreich beschlossen.

Finnlands Regierung sagt, das Land werde Teil von Frankreichs Forward Deterrence Initiative.

Die Ankündigung kam in Helsinki.

Die Außenminister beider Länder haben das dort festgemacht.

Das ist ein starkes Signal.

Vor allem in dieser Lage in Europa.

Was genau bedeutet diese Initiative?

Sie bedeutet, dass Frankreich seinen Atomschutz erweitert.

Er gilt für mehrere europäische Länder.

Finnland ist jetzt das zehnte europäische Land in dieser Gruppe.

Im Text der gemeinsamen Erklärung heißt es, Finnland habe beschlossen mitzumachen.

Und warum macht Finnland das gerade jetzt?

Geht es vor allem um Russland oder auch um die USA?

Beides spielt eine Rolle.

Russland gilt als wachsende Gefahr.

Und es gibt in Europa mehr Sorge.

Es geht darum, wie sicher die Hilfe der USA bleibt.

Finnlands Präsident Stubb schrieb, es gehe zuerst um europäische Sicherheit.

Also will Finnland mehr Schutz, aber nicht weniger NATO.

Das ist ein wichtiger Punkt, oder?

Ja, genau. Stubb sagte auch, die Initiative ersetze die NATO nicht.

Finnland habe das eng mit den USA und dem Bündnis besprochen.

In den nächsten Monaten soll eine Gruppe für die Zusammenarbeit aufgebaut werden.

Das klingt nach Planung.

Nicht nur nach Symbolik.

Welche Länder sind schon dabei?

Unter anderem Großbritannien, Deutschland, Polen, Schweden und die Niederlande.

Auch Belgien, Griechenland, Dänemark und Norwegen sind dabei.

Finnland steht jetzt also in einer großen Gruppe von Staaten.

Sie arbeiten enger mit Frankreich.

Danke, Mila.

Schauen wir kurz auf Wörter und auf eine wichtige Form.

Aus der ersten Geschichte nehmen wir heute drei Wörter.

die Teilnahme

Das bedeutet: dabei sein oder mitmachen. In der Geschichte: „die Teilnahme an der Konferenz“. Beispiel: Seine Teilnahme ist wichtig.

das Visum

Das bedeutet: die Erlaubnis für die Einreise. In der Geschichte: „sein Visum wieder zurückzunehmen“. Beispiel: Sie braucht ein Visum.

die Reise

Das bedeutet: von einem Ort zu einem anderen fahren. In der Geschichte: „die Reise ist nicht zustande gekommen“. Beispiel: Die Reise nach Wien war lang.

Heute geht es um das Perfekt mit haben.

Damit sprechen wir über abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit.

Man bildet es mit haben und dem Partizip II.

hat zurückgenommen, hat beschlossen

ich habe zurückgenommen, du hast zurückgenommen, er/sie/es hat zurückgenommen, wir haben zurückgenommen, ihr habt zurückgenommen, sie haben zurückgenommen

„Dann hat Österreich sein Visum wieder zurückgenommen.“

„Finnland hat eine neue Sicherheitsvereinbarung mit Frankreich beschlossen.“

Sprich nach: hat zurückgenommen

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