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EU praises Spain's swift response to Ceuta migrant crisis

Die Folge berichtet über die Krise in Ceuta und über Waldbrände in Südfrankreich, die alte Munition sichtbar gemacht haben.

A current German news story adapted for language learners at A2, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.

Willkommen bei LinguaWire Deutsch A2.

Heute haben wir zwei Themen: Migration in Ceuta und die Waldbrände in Frankreich.

Damit Sie die Folge besser verstehen, finden Sie Transkripte, englische Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.

Spaniens schnelle Reaktion in Ceuta

Ceuta: schnelle Hilfe, aber auch Kritik.

Jetzt sprechen wir mit Clara, der LinguaWire-Korrespondentin für Gesellschaft.

In Ceuta gab es in den letzten Tagen eine große Krise.

Spanien sagt, dass ungefähr 72.000 Menschen zwischen dem 30. und 31. Juli in das Gebiet in Nordafrika gekommen sind.

Die Regierung sagt auch, dass etwa 70.000 inzwischen nach Marokko zurückgebracht wurden.

Das ist eine sehr große Zahl in nur zwei Tagen.

Gab es dabei auch Tote?

Ja, leider.

Auf der spanischen Seite der Grenze wurden mindestens 75 Tote gemeldet.

In Marokko gab es außerdem 11 gemeldete Todesfälle.

Das macht die Lage noch ernster.

Und warum spricht jetzt die Europäische Union darüber?

Die EU hat Spanien nach einem Treffen der Innenminister gelobt.

Dabei ging es um die schnelle Reaktion auf die Krise.

Irlands Justizminister Jim O'Callaghan sagte, die EU stehe in Solidarität mit Spanien.

Er sagte auch, Migration brauche eine gemeinsame europäische Antwort.

Also nicht nur ein Grenzthema, sondern ein Thema für ganz Europa.

Gab es denn vorher auch Kritik an Spanien?

Ja, einige EU-Länder waren vorher besorgt.

Italien nannte die Bilder aus Ceuta schockierend.

Italien setzte danach sein Schengen-Abkommen mit Spanien aus.

Das klingt nach klaren Spannungen zwischen den Ländern.

Was bedeutet das für Menschen, die reisen wollen?

In der Praxis geht es vor allem um zusätzliche Kontrollen bei Flügen.

Spanien und Italien haben keine gemeinsame Landgrenze.

Darum betrifft diese Maßnahme vor allem den Luftverkehr.

Also spüren Reisende die Folgen, auch wenn die Grenze nicht an Land liegt.

Und wie geht es jetzt weiter?

Das ist noch offen.

Die EU spricht weiter über eine gemeinsame Linie bei Migration.

Die Frage ist jetzt, wie viel Einigkeit die Länder wirklich finden.

Waldbrände legen alte Granaten frei

Frankreich: Brände und alte Granaten im Boden.

Jetzt sprechen wir mit Niklas, dem LinguaWire-Korrespondenten für Nachrichten.

In Südfrankreich haben die Waldbrände einen sehr alten Fund sichtbar gemacht.

Die Behörden sagen: In Le Porge fand man 400 alte Granaten und Munition.

Die Explosionen während des Feuers hielten viele zuerst für Gasflaschen.

Aber später sah es anders aus.

Was vermuten die Einsatzkräfte jetzt?

Der lokale Brandkommandeur sagte, es könnten alte Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg gewesen sein.

Die Hitze hat sie vielleicht ausgelöst.

Das ist noch nicht sicher, aber es ist die Arbeitshypothese.

Das klingt gefährlich und auch sehr seltsam.

Wie heftig waren diese Explosionen?

Der Bürgermeister sagte: In der zweiten Nacht waren über 100 Explosionen zu hören.

Er verglich das mit dem Klang des Krieges.

Einige alte Waffen gingen nach rechts, andere nach links.

Laut ihm ging sogar eine durch ein Haus.

Das muss für die Menschen dort sehr erschreckend gewesen sein.

Sind die Bewohner jetzt wieder zurück?

Viele ja.

Nach den Entschärfungsarbeiten konnten die meisten Menschen wieder nach Hause.

Aber einige Bereiche bleiben gesperrt.

Also ist die Gefahr nicht ganz vorbei.

Welche Orte sind noch betroffen?

Der Bürgermeister schrieb: Der Zugang zum Meer, zum Campingplatz und zu La Jenny bleibt verboten.

Außerdem wurden in der Gegend mehr als 180 Häuser zerstört.

Das zeigt, wie groß der Schaden der Brände ist.

Ja, es geht nicht nur um Feuer, sondern auch um alte Munition im Boden.

Das verbindet Naturkatastrophe und Geschichte auf eine harte Weise.

Teil 1: Vokabeln aus der zweiten Geschichte.

die Granate: Das ist eine alte Sprengwaffe. Im Bericht ging es um 400 historische Granaten. Beispiel: Im Museum liegt eine alte Granate hinter Glas.

die Entschärfungsarbeiten: Das sind Arbeiten, bei denen gefährliche Munition sicher gemacht wird. Im Bericht konnten danach viele Menschen zurück nach Hause. Beispiel: Die Entschärfungsarbeiten dauern den ganzen Vormittag.

gesperrt: Das bedeutet, ein Ort ist nicht frei zugänglich. Im Bericht blieben einige Bereiche gesperrt. Beispiel: Der Weg zum Strand ist heute gesperrt.

Teil 2: Grammatik.

sind ... zu hören

Wir benutzen diese Form, wenn wir sagen wollen, dass man etwas hören kann.

Im Bericht: Mehr als 100 Explosionen sind zu hören.

Ein anderes Beispiel: Im Wald sind nachts oft viele Tiere zu hören.

Wiederholen Sie: sind ... zu hören

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