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In Italien werden fast alle großen Städte wegen der Hitze gewarnt. Danach geht es um Ebola im Kongo und um Ugandas bessere Lage.
A current German news story adapted for language learners at A2, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.
Willkommen bei LinguaWire Deutsch A2.
Heute haben wir zwei Geschichten: erst über die große Hitze in Italien, dann über Ebola in Uganda und im Kongo.
Für besseres Verstehen: Transkripte, englische Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.
Italien und die Hitze in vielen Städten.
Jetzt sprechen wir mit Emma, der LinguaWire-Korrespondentin für Umwelt.
Ja, Felix. In Italien ist es gerade sehr heiß.
Die Behörden haben für 19 große Städte die höchste Warnstufe gegeben.
19 Städte schon jetzt? Das klingt nach einem großen Teil des Landes.
Ja, und bis Montag sollen es fast alle sein.
Nur zwei Städte bleiben dann wohl auf der zweithöchsten Stufe.
Welche Städte sind besonders betroffen?
Zum Beispiel Rom, Mailand, Venedig und Neapel.
Die Warnung gilt von Norden bis Süden.
Also nicht nur im Süden, sondern im ganzen Land.
Wie heiß wird es denn genau?
Am Samstag lagen die Temperaturen an vielen Orten bei Mitte dreißig Grad.
Das ist für viele Menschen schon sehr belastend.
Und die Behörden warnen nicht nur ältere Menschen, oder?
Nein, das ist wichtig.
Die Warnung gilt auch für gesunde und aktive Menschen.
Also nicht nur für ältere Menschen, kleine Kinder oder Menschen mit Krankheiten.
Das macht die Lage ernster, als viele vielleicht denken.
Was raten die Gesundheitsbehörden den Menschen?
In der heißen Zeit sollen Sie zwischen 11 und 18 Uhr nicht in die direkte Sonne gehen.
Sie sollen drinnen bleiben und viel trinken.
Das klingt nach einfachen Regeln, aber sie sind wichtig.
Ja, denn bei solcher Hitze kann der Körper schnell Probleme bekommen.
Besonders draußen in der Mittagssonne wird es gefährlich.
Und diese Hitze kommt nicht allein, richtig?
Genau. In mehreren Teilen Europas gibt es nach vielen Hitzewellen auch schwere Waldbrände.
Die Hitze schafft gute Bedingungen für Feuer.
Also ist das nicht nur ein Sommerproblem für Urlauber.
Nein, es geht um Gesundheit und auch um Sicherheit.
Viele Menschen müssen ihren Tag jetzt anders planen.
Ebola in Uganda und im Kongo.
Jetzt sprechen wir mit Leander, dem LinguaWire-Korrespondenten für Gesundheit.
Felix, im Kongo ist die Lage weiter sehr ernst.
Dort ist der Ebola-Ausbruch im Osten des Landes jetzt der zweitschlimmste, den es je gab.
Das ist eine schwere Nachricht. Welche Zahl ist gerade neu?
Die offizielle Zahl der Toten ist über 1.500 gestiegen.
Experten glauben aber, dass die echte Zahl noch höher ist.
Also ist selbst diese Zahl wahrscheinlich noch nicht das ganze Bild.
Genau. Am Donnerstag sagten die Behörden dort auch: Das Virus verbreitet sich schneller als früher.
Das macht die Lage noch schwieriger.
Und in Uganda sieht es anders aus?
Ja, dort ist die Nachricht viel besser.
Vor zwei Wochen wurde der letzte Ebola-Patient aus dem Krankenhaus entlassen.
Das ist ein großer Unterschied zum Kongo.
Auf jeden Fall.
Uganda hatte in diesem Ausbruch nur 20 Fälle und zwei Tote.
Nur 20 Fälle klingt nach wenig, wenn man den Kongo daneben sieht.
Ja, und die WHO-Vertreterin Kasonde Mwinga sagte, das sei nicht nur Glück gewesen.
Sie sagte, die Menschen hätten in Vorbereitung investiert.
Vorbereitung also, nicht Zufall. Das ist ein klarer Punkt.
Genau. Uganda sagt auch, dass frühere Ausbrüche den Behörden geholfen haben.
Sie wussten besser, wie sie schnell reagieren müssen.
Und das erklärt vielleicht, warum das Land besser damit umgehen konnte.
Ja. Seit 2000 hatte Uganda neun Ebola-Ausbrüche.
Die Behörden sagen, dass sie aus früheren Tragödien gelernt haben.
Das klingt hart, aber auch nach etwas, das Leben retten kann.
So ist es. Ein schneller Start und gute Vorbereitung machen bei Ebola einen großen Unterschied.
Erstens die Wörter aus der Geschichte über die Hitze.
Das erste Wort ist die Warnstufe. Das bedeutet: eine offizielle Stufe, die vor Gefahr warnt. In der Geschichte war die höchste Warnstufe in vielen Städten aktiv. Beispiel: Die Warnstufe ist heute sehr hoch.
Das zweite Wort ist die Sonne. Das bedeutet hier das helle Licht und die Wärme von oben. In der Geschichte sollten die Menschen nicht in die direkte Sonne gehen. Beispiel: In der Mittagspause sitze ich lieber nicht in der Sonne.
Das dritte Wort ist drinnen. Das bedeutet: im Gebäude, nicht draußen. In der Geschichte hieß es, die Menschen sollen drinnen bleiben. Beispiel: Bei starkem Regen bleiben wir drinnen.
Jetzt zur Grammatik: sollen.
Mit sollen geben wir einen Rat oder eine klare Empfehlung.
Beispiel eins: Die Menschen sollen in der heißen Zeit drinnen bleiben.
Beispiel zwei: Sie sollen viel trinken.
Sprechen Sie nach: Sie sollen viel trinken.
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