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Fifa streitet über Geld im Fußball, und Perus früherer Präsident Ollanta Humala kommt nach einer Gerichtsentscheidung frei.
A current German news story adapted for language learners at A2, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.
Willkommen bei LinguaWire Deutsch A2.
Heute haben wir zwei Geschichten: Fußball und eine Gerichtsentscheidung in Peru.
Damit Sie die Folge besser verstehen, gibt es Transkripte, Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.
Fifa, Geld und ein Streit um Fußball
Jetzt sprechen wir mit Leonie, der LinguaWire-Korrespondentin für Sport.
Fifa sagt jetzt ganz klar: „Niemand verkauft Fußball.“
Das klingt wie eine sehr deutliche Antwort.
Ja. Fifa will weiter über einen Plan sprechen. Private Investoren könnten Anteile kaufen.
Also geht es um Geld und um Einfluss im Fußball?
Genau. Viele sehen ein großes Risiko. Uefa sagte am Donnerstag sogar: Bei diesem Plan will sie die Weltmeisterschaften boykottieren.
Das ist eine harte Drohung. Wer hat noch Nein gesagt?
Auch Concacaf hat den Vorschlag abgelehnt. Das ist der Verband für Nord- und Mittelamerika.
Und Fifa braucht dafür viele Stimmen, oder?
Ja. Für den Plan braucht Fifa 106 von 211 Stimmen. Uefa und Concacaf zusammen hätten schon 90 dieser Stimmen.
Die Entscheidung ist also noch offen, aber der Druck ist groß.
Genau. Fifa sagt trotzdem, der Gesprächsprozess gehe weiter. In einer Erklärung hieß es auch, falsche Medienberichte hätten den Prozess gestört.
Und Fifa verspricht ein offenes Verfahren?
Ja. Die Organisation sagt, jedes Mitglied soll auf Basis von Fakten abstimmen können. Sie sagt auch: „Niemand verkauft Fußball.“
Das ist ein einfacher Satz, aber dahinter steckt ein kompliziertes Thema.
Sehr. Es geht um Vertrauen, Kontrolle und darum, wie viel Geld in den Fußball soll.
Und was könnte jetzt als Nächstes passieren?
Jetzt geht die Beratung weiter. Danach müssten die Mitglieder abstimmen. Erst dann sieht man, ob der Plan eine Chance hat.
Also noch kein Ende, sondern ein offener Streit mit viel Druck.
Genau. Und deshalb schauen viele Fußballverbände jetzt sehr genau hin.
Perus Ex-Präsident verlässt das Gefängnis
Jetzt sprechen wir mit Niklas, dem LinguaWire-Korrespondenten für Justiz.
Perus Verfassungsgericht hat ein 15-jähriges Gefängnisurteil gegen den früheren Präsidenten Ollanta Humala aufgehoben.
Das ist eine große Wendung. Was ist genau passiert?
Humala war 2025 wegen Korruption schuldig gesprochen worden. Er hatte nach dem Urteil 15 Jahre Haft bekommen. Jetzt sagt das Verfassungsgericht: Das ganze Strafverfahren ist nichtig.
Und er ist schon frei?
Ja. Humala wurde am Freitagabend aus dem Gefängnis Barbadillo in Lima entlassen. Vor dem kleinen Gefängnis standen auch Unterstützer.
Worum ging es bei dem alten Urteil?
Laut dem Verfahren soll Humala illegale Gelder für seine Wahlkämpfe 2006 und 2011 bekommen haben. Genannt wurden Geld von Venezuelas Präsidenten und von der brasilianischen Baufirma Odebrecht.
Das klingt nach einem sehr schweren Vorwurf.
Ja, aber wichtig ist: Das Gericht hat das frühere Strafverfahren aufgehoben. Sein Anwalt schrieb später, die Beiträge auf den Wahlkampagnen seien keine Geldwäsche.
Also wird jetzt wieder darüber gestritten, wie das rechtlich einzuordnen ist?
Genau. Und der Anwalt sagte auch, das zuständige Strafgericht müsse das Verfahren endgültig beenden.
Was ist mit seiner Frau? Sie war doch auch betroffen.
Ja, Nadine Heredia wurde damals auch wegen Geldwäsche verurteilt. Sie bekam 15 Jahre Haft. Später bekam sie sicheren Weg nach Brasilien, nachdem sie dort Asyl suchte.
Das macht die Lage noch komplizierter.
Ja. Und Humala sagte nach seiner Entlassung, sie seien Opfer politischer und juristischer Verfolgung.
Das ist seine Sicht. Juristisch ist der Fall also noch nicht ganz ruhig?
Genau. Die Freiheit ist da. Aber das Verfahren und die Folgen bleiben wichtig.
Also fällt ein Urteil weg, und die Debatte geht weiter.
Ja, und viele in Peru schauen jetzt sehr genau auf den nächsten Gerichtsschritt.
Drei Wörter aus der zweiten Geschichte zuerst.
das Gericht: Das ist der Ort, an dem Richter Entscheidungen treffen. In der Geschichte hat das Verfassungsgericht das Urteil aufgehoben. Beispiel: Das Gericht hört heute einen wichtigen Fall.
das Urteil: Das ist die Entscheidung eines Gerichts. In der Geschichte wurde ein 15-jähriges Urteil aufgehoben. Beispiel: Das Urteil kam am Abend.
die Haft: Das bedeutet Gefängniszeit. In der Geschichte bekam Humala zuerst 15 Jahre Haft. Beispiel: Nach der Haft wollte er nach Hause gehen.
Jetzt zur Grammatik: etwas aufheben
Wir benutzen diese Form, wenn ein Gericht eine frühere Entscheidung nicht mehr gelten lässt.
Das Verfassungsgericht hat ein 15-jähriges Gefängnisurteil gegen den früheren Präsidenten aufgehoben.
Perus Verfassungsgericht hat das ganze Strafverfahren gegen ihn aufgehoben.
Wiederholen Sie bitte: das Gericht hat das Urteil aufgehoben.
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