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Zug darf wegen 13 Minuten Verspätung nicht nach Zürich fahren

Ein Zug aus Stuttgart durfte wegen 13 Minuten Verspätung nicht bis Zürich fahren. In Luxemburg verlässt Kim de Dood das Restaurant Le Lys.

A current German news story adapted for language learners at A1, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.

Willkommen zu unserer Sonntagsausgabe mit Geschichten aus der deutschsprachigen Welt der letzten Woche.

Diese Woche geht es um einen Zug nach Zürich und um einen Koch in Luxemburg.

Wenn Sie mitlesen möchten, steht das ganze Gespräch mit Übersetzung und erklärten Vokabeln auf linguawire.com.

Ein verspäteter Zug fährt nicht bis Zürich

Unsere erste Geschichte handelt von einem Zug aus Stuttgart nach Zürich.

Bei uns ist Mila, LinguaWires Korrespondentin für Verkehr.

Hallo Felix. Am Dienstag hatte ein Intercity aus Stuttgart 13 Minuten Verspätung.

Er durfte deshalb nicht nach Zürich fahren.

Wohin fuhr der Zug stattdessen?

Der Zug fuhr nach Schaffhausen.

Die Stadt liegt nahe bei Zürich.

Warum waren nur 13 Minuten ein Problem?

Die SBB hat einen sehr genauen Fahrplan.

Die SBB ist die Schweizer Bahn.

Eine kleine Verspätung kann viele Anschlüsse stören.

Was macht die SBB bei verspäteten Zügen?

Ab sechs Minuten stoppt sie solche Züge vor Zürich.

So schützt sie den Fahrplan in der Schweiz.

Das klingt nach einer strengen Regel.

Ja. Züge der Deutschen Bahn kommen oft zu spät.

Die Deutsche Bahn ist die Bahn in Deutschland.

Im Jahr 2024 waren etwa 64 Prozent ihrer Fernzüge pünktlich.

In der Schweiz waren es 93,2 Prozent.

Die Schweizer Bahn will also andere Züge schützen.

Genau. Seit 2025 enden einige deutsche Züge schon in Basel.

Die Fahrgäste steigen dort in Schweizer Züge um.

Hat dieser Plan etwas verbessert?

Ja. Seit Dezember 2025 kommen Züge aus Deutschland in Zürich besser an.

Die durchschnittliche Pünktlichkeit stieg um etwa 20 Prozent.

Was ist für 2027 geplant?

Der Zug zwischen Stuttgart und Zürich soll in Deutschland weniger halten.

Dann kann er schneller in die Schweiz fahren.

Danke, Mila.

Ein neuer Chefkoch kommt zu Le Lys

In unserer zweiten Geschichte geht es um einen neuen Chefkoch in Luxemburg.

Bei uns ist Tom, LinguaWires Korrespondent für Kultur.

Hallo Felix. Der Koch Kim de Dood verlässt das Restaurant Le Lys im Dezember.

Was ist Le Lys?

Le Lys ist ein Restaurant in Luxemburg.

Es hat einen Michelin-Stern.

Wann kam diese Nachricht?

Am Donnerstag bestätigte Villa Pétrusse seinen Abschied.

Kim de Dood arbeitet seit der Eröffnung im Juni 2025 bei Le Lys.

Er hilft beim Aufbau des Restaurants.

Das Restaurant wurde also schnell bekannt.

Ja. Wenige Monate nach der Eröffnung bekam Le Lys seinen ersten Michelin-Stern.

Kim de Dood bekam auch Preise.

Welche Preise waren das?

Gault&Millau nannte ihn 2026 „Entdeckung des Jahres“.

Diese Woche gewann er auch die Auszeichnung „Junger Koch des Jahres“.

Wer übernimmt seine Arbeit?

Milan Brée wird im Januar 2027 Chefkoch bei Le Lys.

Jetzt ist er Chefkoch bei La Cristallerie.

Was wissen wir über Milan Brée?

Er lernte in Nantes.

Er arbeitete auch in Reims und Luxemburg.

Drei Jahre lang war er Sous-Chef.

Was passiert mit seinem jetzigen Restaurant?

La Cristallerie schließt bald für Arbeiten in der Küche.

Später ist dort ein neues Restaurant geplant.

Dann beginnt Milan Brée im Januar bei Le Lys.

Danke, Tom.

Teil eins: Wörter zum Restaurant.

Die Eröffnung.

Die Eröffnung ist der Beginn eines Restaurants. In der Geschichte: „Kim de Dood arbeitet seit der Eröffnung im Juni 2025 bei Le Lys.“

Die Eröffnung des Restaurants ist im Juni.

Der Abschied.

Der Abschied bedeutet: jemand geht weg. In der Geschichte: „Am Donnerstag bestätigte Villa Pétrusse seinen Abschied.“

Der Abschied ist am Sonntag.

Der Aufbau.

Der Aufbau bedeutet: etwas wird vorbereitet oder aufgebaut. In der Geschichte: „Er hilft beim Aufbau des Restaurants.“

Der Aufbau beginnt heute.

Teil zwei: die Grammatik.

Das Präteritum von arbeiten: „Er arbeitete auch in Reims und Luxemburg.“

Für eine Arbeit in der abgeschlossenen Vergangenheit sagen wir „arbeitete“. Das ist das Präteritum von „arbeiten“.

Ich arbeitete, du arbeitetest, er oder sie arbeitete, wir arbeiteten, ihr arbeitetet, sie arbeiteten.

In der Geschichte hören wir noch einmal: „Er arbeitete auch in Reims und Luxemburg.“

Letztes Jahr arbeitete ich in einem Café.

Sprich nach: Er arbeitete auch in Reims und Luxemburg.

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