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Eine Großmutter zieht quer durchs Land, um bei der Kinderbetreuung zu helfen. Dazu gibt es starke Rennen im Zeitfahren in Montreal.
A current German news story adapted for language learners at A1, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.
Willkommen bei LinguaWire Deutsch A1.
Heute geht es um Kinderbetreuung und um ein Radrennen in Montreal.
Wenn Sie mitlesen möchten, steht das ganze Gespräch auf linguawire.com.
In den USA kostet die Betreuung für viele Familien sehr viel.
Jetzt sprechen wir mit Leonie, der LinguaWire-Korrespondentin für die Gesellschaft.
Danke, Felix.
Hier geht es um Geld und um die Familie.
Viele Eltern können die Betreuung nicht mehr gut bezahlen.
Eine Mutter sagte sogar: Fast so viel wie die monatliche Hauszahlung.
Das klingt wirklich schwer.
Worum geht es genau?
Es geht um Stacia Bourne und ihren Mann.
Sie haben schon ein Kind.
Dann fragten sie sich: Können wir noch ein zweites Kind haben?
Die Antwort hing oft vom Geld ab.
Also war ein zweites Kind keine einfache Entscheidung.
Genau.
Für ihr erstes Kind zahlten sie sehr viel.
Die Kosten waren fast wie ihre Hauszahlung.
Darum hatten sie lange Zweifel.
Und dann kam Hilfe aus der Familie?
Ja.
Die Mutter von Stacia machte ein Angebot.
Sie sagte, sie würde in den Ruhestand gehen.
Und sie würde von Idaho an die Ostküste ziehen.
So könnte sie auf das Kind aufpassen.
Das ist ein großer Schritt für die Großmutter.
Ja.
Sie machte ihn auch wirklich.
Einige Monate später rief Stacia an.
Da war sie wieder schwanger.
Die Großmutter packte dann ihre Sachen.
Sie fuhr quer durch das Land.
Mit einem alten Auto, stimmt das?
Ja, mit einem roten Volkswagen Käfer.
Später nahm sie einen SUV.
Darin passen zwei Kindersitze besser hinein.
Und heute hilft sie oft?
Ja, oft.
Das zweite Kind ist Robin.
Robin ist oft bei ihr.
Etwa 30 Stunden pro Woche.
Das ist fast ein halber Arbeitstag mehr.
Genau.
Die Eltern arbeiten, und die Großmutter hilft.
Sie nennt es Freude.
Sie sagt, es sei wie Magie.
Die Kinder groß werden zu sehen.
Und das ist nicht nur ihre Familie, oder?
Nein.
Viele Familien machen das jetzt so.
Die Betreuung ist in den USA sehr teuer.
Darum springen Großeltern öfter ein.
Eine Gruppe nennt im Schnitt 13.184 Dollar im Jahr.
Das ist eine riesige Summe.
Ja.
Für manche Familien ist das fast wie Miete.
Darum brauchen sie Hilfe von älteren Menschen.
Ohne diese Hilfe geht es oft nicht.
Leonie, danke.
Gern, Felix.
Im Radsport gab es in Montreal ein starkes Rennen.
Jetzt sprechen wir mit Tom, dem LinguaWire-Korrespondenten für den Sport.
Danke, Felix.
Das war ein sehr klares Rennen.
Remco Evenepoel gewann den Weltmeistertitel im Zeitfahren.
Es war sein vierter Sieg in Folge.
Viermal hintereinander?
Das ist stark.
Ja.
Er war schon vor dem Start der Favorit.
Und er hat diese Rolle erfüllt.
Er fuhr von Anfang an sehr schnell.
Schon bei der zweiten Zwischenzeit lag er 30 Sekunden vorn.
Das heißt, die anderen hatten früh Probleme?
Genau.
Er wurde immer schneller.
Bis ins Ziel baute er den Abstand weiter aus.
Am Ende lag er fast eine Minute vor dem Zweiten.
Wer wurde Zweiter?
Filippo Ganna aus Italien.
Dritter wurde Paul Seixas aus Frankreich.
Er kam noch 15 Sekunden später ins Ziel.
Und was ist mit der Strecke?
Sie war 39,2 Kilometer lang.
Also ein langer, harter Tag auf dem Rad.
Evenepoel hat seit der Tour de France 2025 kein Zeitfahren verloren.
Das ist eine sehr lange Serie.
Ja, und damit schreibt er weiter Geschichte.
Er ist der erste Mann mit vier WM-Titeln im Zeitfahren nacheinander.
Gab es noch andere starke Fahrer?
Ja, der junge Schwede Jakob Soderqvist war anfangs sehr schnell.
Später ließ er etwas nach und wurde Fünfter.
Paul Seixas fuhr hinten heraus sehr gut.
Er holte am Ende noch Platz drei.
Und bei den Frauen?
Dort blieb Marlen Reusser Weltmeisterin.
Sie gewann in Montreal ihren zweiten WM-Titel.
Die junge Zoe Backstedt machte ihr aber Angst.
Backstedt war an den ersten zwei Zwischenzeiten schneller.
Also war es dort enger?
Ja, bis zur zweiten Hälfte.
Dann zog Reusser weg.
Sie schlug Backstedt am Ende mit 40 Sekunden.
Franziska Koch aus Deutschland wurde Dritte.
Ein sehr klarer Sieg für Reusser.
Ja, und sie sagte auch: ein gutes Geschenk zum 35. Geburtstag.
Gut, jetzt schauen wir auf drei Wörter.
erstes Wort: die Betreuung
Das bedeutet: Hilfe und Aufpassen bei Kindern. In der Geschichte ging es um „Kinderbetreuung“.
Beispiel: Die Betreuung ist heute bei Oma.
zweites Wort: der Ruhestand
Das bedeutet: die Zeit nach der Arbeit. Die Großmutter sagte: „Sie würde in Ruhestand gehen.“
Beispiel: Mein Opa ist im Ruhestand.
drittes Wort: das Angebot
Das bedeutet: ein Vorschlag oder eine Hilfe. In der Geschichte machte die Mutter ein „Angebot“.
Beispiel: Ich nehme dein Angebot gern an.
Gut, jetzt ein kurzer Blick auf den Satz mit „würde“.
Mit Modalverben steht der Infinitiv am Ende.
Im Präsens heißt wollen: ich will, du willst, er/sie/es will, wir wollen, ihr wollt, sie wollen.
„Sie würde in den Ruhestand gehen.“
„Ich will meiner Familie helfen.“
Sprich nach: sie würde in den Ruhestand gehen
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