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Afghan Women Reunite 8,000 Miles Away for Football

Afghanische Fußballerinnen spielen in Neuseeland wieder zusammen. Eli Lilly meldet starke Quartalszahlen und bessere Ziele.

A current German news story adapted for language learners at A1, with audio, transcript, vocabulary and comprehension work.

Willkommen bei LinguaWire Deutsch A1.

Heute haben wir zwei Geschichten: Frauenfußball in Afghanistan und gute Zahlen bei Eli Lilly.

Für besseres Verstehen: Transkripte, englische Übersetzungen und Vokabelhilfen auf linguawire.com.

Afghanische Fußballerinnen spielen wieder zusammen

Afghanische Fußballerinnen treffen sich wieder.

Jetzt sprechen wir mit Leander, dem LinguaWire-Korrespondenten für Gesellschaft.

In Neuseeland war ein besonderer Moment.

Das klingt sehr stark.

Ja. Viele Spielerinnen sahen sich dort wieder.

Sie leben jetzt in verschiedenen Ländern.

Trotzdem kamen sie für ein Camp zusammen.

Und sie haben nicht nur trainiert?

Nein, sie spielten auch zwei Freundschaftsspiele.

Gegen die Cookinseln waren diese Spiele.

Also ein echtes Team, nach langer Zeit.

Genau. Es war das erste Mal seit langer Zeit.

Fifa hatte im April eine wichtige Entscheidung gemacht.

Was bedeutete diese Entscheidung einfach gesagt?

Die Frauen können ihr Land später offiziell vertreten.

Das war früher nicht so leicht.

Früher brauchten sie die Erlaubnis des afghanischen Verbands.

Und unter den Taliban war das nicht möglich?

So ist es. Die Taliban kehrten 2021 zurück.

Danach gab es viele Regeln gegen Frauen und Mädchen.

Sport war für sie kaum noch möglich.

Das ist eine harte Veränderung.

Ja, und deshalb leben viele Spielerinnen heute im Ausland.

Einige sind nach Australien, Großbritannien oder Portugal gegangen.

Gab es im Team eine Person mit einer besonders starken Geschichte?

Ja, Manozh Noori spricht sehr offen.

Sie lebt heute in Australien.

Als Kind spielte sie mit Jungen auf der Straße.

Später ging sie heimlich zu Vereinen.

Sie musste also viel verstecken.

Genau. Sie trug oft ein Gesichtstuch.

Sie hatte Angst vor Kritik in der Familie.

Dann kam ein Fernsehinterview.

Danach war ihre Familie sehr wütend.

Was hat sie dann gemacht?

Sie hörte eine Zeit lang auf.

Später begann sie wieder.

Ein Bruder aus Deutschland schickte Geld.

So konnte sie ihren Traum weiterleben.

Und als die Taliban zurückkamen?

Da floh sie.

Aber zuerst vergrub sie ihre Medaillen und Pokale.

Im Garten ihres Elternhauses.

Das Bild bleibt im Kopf.

Ja, sehr deutlich.

Und für viele ist Fußball mehr als Sport.

Sie sagen: Fußball gab ihnen Freiheit.

Und auch ein Stück Unabhängigkeit.

Das macht die Spiele in Neuseeland noch größer.

Genau. Für das Team ist es auch Hoffnung.

Eli Lilly meldet starke Zahlen

Starke Zahlen bei Eli Lilly.

Jetzt sprechen wir mit Emma, der LinguaWire-Korrespondentin für Gesundheit.

Eli Lilly hat gute Zahlen gemeldet.

Also ein sehr guter Quartalsbericht?

Ja. Die Firma lag klar über den Erwartungen.

Das gilt für Gewinn und Umsatz.

Besonders wichtig sind zwei Medikamente.

Zepbound und Mounjaro?

Genau. Die Verkäufe beider Mittel stiegen stark.

Mounjaro brachte fast 9,94 Milliarden Dollar ein.

Zepbound kam auf 4,93 Milliarden Dollar.

Das sind sehr große Zahlen.

Ja, und darum hob die Firma ihre Jahresziele an.

Sie erwartet nun mehr Umsatz für 2026.

Vorher lag die Schätzung tiefer.

Wie hoch ist die neue Spanne?

Die Firma nennt jetzt 85 bis 87 Milliarden Dollar.

Zuvor waren es 82 bis 85 Milliarden.

Also ein klarer Schritt nach oben.

Ja. Auch der Gewinn soll stark bleiben.

Die Firma nennt 35,50 bis 36,50 Dollar je Aktie.

Und der Markt hat reagiert?

Die Aktie stieg am Morgen um 4 Prozent.

Das zeigt: Anleger fanden die Zahlen stark.

Was war der Grund für dieses Wachstum?

Vor allem die hohe Nachfrage.

Viele Menschen wollen diese Mittel nutzen.

Die Firma sagt auch: Es gibt mehr Verkäufe im Ausland.

Also nicht nur in den USA?

Genau. Der Umsatz außerhalb der USA stieg stark.

Auch in den USA blieb das Geschäft kräftig.

Bei einem neuen Pillenmittel gab es ebenfalls Startzahlen.

Sie meinen Foundayo?

Ja. Das Mittel kam erst im April in den USA an.

Im zweiten Quartal brachte es 98 Millionen Dollar.

Das ist für ein neues Mittel nicht klein.

Nein, und die Firma sagt: Das Startsignal ist gut.

Sie baut aber auch weiter Vertrauen bei Ärztinnen und Kunden auf.

Also gute Zahlen, aber auch viel Arbeit.

Genau. Die Firma wächst schnell.

Und sie will diesen Schwung nutzen.

Drei Wörter aus der ersten Geschichte.

Das erste Wort ist die Medaille. Das ist ein Preis, den man gewinnt. Im Bericht waren Medaillen im Garten versteckt. Beispiel: Ich habe heute eine Medaille im Sport bekommen.

Das zweite Wort ist der Pokal. Das ist ein großer Preis, oft für ein Team. Im Bericht wurden Pokale im Garten vergraben. Beispiel: Der Pokal steht auf dem Tisch.

Das dritte Wort ist der Traum. Das ist etwas, das man sich sehr wünscht. Im Bericht sagte Leander, dass Geld ihren Traum half. Beispiel: Mein Traum ist ein eigenes Fahrrad.

Jetzt zur Grammatik: aufhören zu.

Wir benutzen das, wenn jemand etwas nicht mehr macht.

Beispiel 1: Sie hörte eine Zeit lang auf.

Beispiel 2: Ich höre heute mit dem Spielen auf.

Sprich mit: aufhören zu.

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